Daten zu Bottrop
Für Sie haben wir einmal die wichtigsten Fakten zu Bottrop zusammengefasst, um Ihnen so einen schnellen Überblick über die Stadt Bottrop zu verschaffen.
Daten zu Bottrop
Amtliches Kennzeichen: BOT
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Postleitzahlengebiet: 46236 – 46244
Vorwahlen in Bottrop: 02041, 02045
Stadtgliederung: 3 Stadtbezirke mit insgesamt 17 Stadtteilen
Offizielle Homepage: http://www.bottrop.de
Aktueller Oberbürgermeister: Bernd Tischler (SPD)
Geographie Bottrops
Bottrop ist eine kreisfreie Stadt im Ruhrgebiet (Nordrhein Westfalen), die zum Regierungsbezirk Münster gehört. Sie liegt nördlich am Südrand des Naturparks Hohe Marke und bildet im Süden Bottrops die Grenze zur Stadt Essen. Zudem hat man von Bottrop aus direkte Verkehrsverbindungen nach Gladbeck, Dorsten, Dinslaken, Schermbeck, Hünxe sowie Oberhausen. Die Autobahn A2, A42 sowie die A31 liegen direkt an Bottrop. Die Stadt Bottrop wird in insgesamt 3 Stadtteile unterteilt, die sich wie folgt zusammensetzen:
• Bottrop-Mitte: Eigen, Fuhlenbrock, Stadtmitte
• Bottrop-Süd: Batenbrock, Boy, Ebel, Lehmkuhle, Vonderort, Welheim und Welheimer Mark
• Bottrop-Kirchhellen: Ekel, Feldhausen, Grafenwald, Hardinghausen, Holthausen, Kirchhellen, Overhagen
Wie sich die Stadtteile aufbauen, erfahren Sie auf der Seite Stadtteilverteilung.
Geschichte Bottrops
Doch woher stammt eigentlich der Name Bottrop? Er stammt vom mittelalterlichen Namen „Borthope“ ab, das soviel wie „Dorf am Hügel“ bedeutet.
Kurzer Rückblick auf die Historie Bottrops
1092: Erwähnung in den Besitzregistern des Klosters Werden
1253: Kommende welheim wird gegründet
1340: Knippenburg wird errichtet
1423: Bottrop erhält das Marktrecht
1796: Baumwollspinnerei Lichthagen wird gegründet
1811: Kirchspiel Bottrop untersteht dem kurkölnischen Statthalter des Vestes Recklinghausen.
1816: Bottrop gehört zu Preußen (Provinz Westfalen)
1821: Bottrop bildet zusammen mit Osterfeld die Bürgermeisterei Bottrop
1843: Westfälische Landgemeindeordnung eingeführt
1856: Die Zeit des Steinkohlebergbaus beginnt
1892: Osterfeld wird eigenes Amt
1919: Bottrop erhält die Stadtrechte
1921: Bottrop wird zur kreisfreien Stadt
1929: Bottrop gliedert Vonderort ein
1953: Die Zahl der Einwohner erreicht 100.000, Bottrop wird zur Großstadt
1975: Die Kreisfreien Städte Bottrop, Gladbeck und Gemeinde Kirchhellen werden zur neuen Stadt Bottrop zusammengeschlossen „Glabotki“
1976: Nachdem die Stadt Gladbeck klagte, wurde Gladbeck eine kreisangehörige Stadt ders Kreises Recklinghausen, Kirchhellen gehörte wieder zur Stadt Bottrop.
1989: In der "Internationalen Bauausstellung Emscher-Park" werden Projekte wie das Tetraeder, der Gesundheitspark Quellenbusch sowie die Gartenstadt Welheim bis 1999 in Bottrop realisiert
1996: Eröffnung des Freizeitparks "Warner Bros. Movie World" in Bottrop-Kirchhellen
2001: Eröffnung des "alpincenter"
2009: Eröffnung des "Indoor-Skydiving-Center"
2009: Der Umbau des ZOB sowie des Berliner Platzes wird abgeschlossen
2010: Bottrop gewinnt den Titel "InnovationCity"
Mit dem Beginn des Steinkohleabbaus in den Industriegebieten Bottrops (Prosper I, II, III), sprang die Anzahl der Einwohner drastisch an. Vor dem 19. Jahrhundert war Bottrop ein kleines Dorf mit nur einigen Hundert Einwohnern, so hatte um das Jahr 1800 Bottrop ca. 2.000 Bewohner zu vermelden, 1911 waren es schon 50.000. 1953 überschritt die Einwohnerzahl die 100.000 Marke und Bottrop wurde zur Großstadt.

*1975 Gladbeck gehörte zu Bottrop
Stadtwappen Bottrops

Das heutige Stadtwappen wurde 1978 erstellt, welches mit dem Wappen von Alt-Bottrop und Kirchhellen zusammengesetzt wurde. Im Wappen befindet ein schwarzes Krückenkreuz, welches mit einem blauen Schild belegt ist, wo drei weiße Wolfsangeln abgebildet sind.
Das Stadtwappen wurde Bottrop-Portal.de mit freundlicher Genehmigung der Stadt Bottrop zur Verfügung gestellt.
Freizeitmöglichkeiten
Bottrop ist vor allem wegen seiner Vielseitigkeit berühmt. Auf der einen Seite hat man in der Innenstadt Bottrops viele kleine Geschäfte, die sich rund um die Hochstr/Hansastr/Berliner Platz tümmeln, auf der anderen Seite gibt es den Köllnischen Wald oder auch die Schwarze Heide in Kirchhellen, wo man Problemlos mit dem Fahrrad hinkommen kann. In Bottrop selbst gibt es zwei Discotheken, kein Kino, den berühmten Freizeitpark in Bottrop-Kirchhellen, sowie das Alpincenter in der Welheimer Mark. In direkter Anbindung liegt Bottrop an Osterfeld, wo man direkt zur Neuten Mitte nach Oberhausen kommt. Auch der Stadtgarten in Bottrop lädt zum allgemeinen Entspannen ein. Im Winter, wie im Sommer. Für einen ausgedehnten Spaziergang kann man im Stadtwald sich jede Menge Zeit lassen. Mit dem großen Spielplatz und einer Minigolfanlage im Stadtgarten, hat man zudem eine ausreichende Spielfläche für Kinder.
Innovation City
Der Titel „Innovation City“ trägt die Stadt Bottrop völlig zurecht durch den Gewinn des Initiativkreises Ruhr. Nicht nur durch einer der ersten Wasserstoffangetrieben Busse in Deutschland glänzt die Stadt auf, sondern auch durch viele Teststrecken mit Windrädern und Solarzellentechnologie. Durch die große Anzahl an Projekten, soll bis bis zum Jahr 2020 rund 72 Prozent an Strom und 51 Prozent an Wärmeenergie eingespart werden. Hinzu kommen noch die schädlichen Emissionen aus dem Strassenverkehr, mit der rund 30 Prozent eingespart werden sollen.
Kirchhellen vs. Alt-Bottrop
Da Kirchhellen bis vor ein paar Jahrzehnten noch ein eigenständiges Dorf war, war dies den Bewohner des Dorfes natürlich gar nicht recht, sich nun als Bottroper bezeichnen zu müssen. Altstädtler heben sich von Kirchhellen ab, da dort viele Bauern ansässig sind, Kirchhellener wollen sich nicht als „Stadtmenschen“ bezeichnen lassen. Es gibt also einen inneren Krieg zwischen diesen beiden unterschiedlichen Stadtteilen. Nicht zuletzt, weil viele gutbetuchte Herrschaften in Bottrop-Kirchhellen lebten und leben.
Modernisierung
Nicht zuletzt durch die Landesförderung wurden viele Altbauten in Bottrop von Eigentümern modernisiert, auch durch den Titel „Innovation City“ hilft die Stadt, bei dem Bottroper Häusern Energiekosten sowie die Belastungen für das Ozonloch deutlich zu reduzieren. Durch den Umbau des alten Bottroper Bahnhofes, wurden die ersten Zeichen gesetzt in der Modernisierung der Stadt. Ein Grossprojekt der letzten Jahre, war der Umbau des ZOB (Busbahnhof Bottrop) in der Innenstadt. Mit dem Abriss des alten Hallenbades wurde der alte Platz komplett neu aufgebaut. Hier findet man nun viele Restaurants und alltägliche Geschäfte wieder. Auch mit dem Ausbau der Tiefgarage konnten viele neue Parkplätze dazugewonnen werden. Nach dem Brand der Dieter-Renz-Halle an der Parkstrasse, wurde auch diese abgerissen und komplett neu aufgebaut. Enstanden ist hier der Treffpunkt für viele Schulen, Sportler und Freizeitschwimmer. Der derzeitige Ausbau des Hansa-Zentrums soll wieder die Bottroper in die eigene Stadt locken. Mit dem hohen Mieten des Hansa-Zentrums, konnten sich mit der Zeit immer weniger Geschäfte im Hansa-Zentrum halten, da eben der Besucherdurchfluss nicht mehr so stark frequentiert war. Mit dem Umbau des Hansa-Zentrums, soll auch die komplette Aussenfassade erneuert und angebaut werden, wo sich wiederrum neue Filialen bekannter Ketten tümmeln werden. Weiterhin wird in der Stadt auf Elektroantrieb gesetzt, was zusätzlich durch den Titel „Innovation“ City an Zuwendung findet. Viele weite Projekte stehen in der nächsten Zeit an, was die Lebensqualität und vor allem die Attraktivtät Bottrops deutlich erhöhen soll. Mit Ausbau des Südring Centers, wurde eine wichtige Lücke zwischen des Bottroper Südens und des Essener Norderns dazugewonnen, wo man viele kleinere Geschäfte und mittelständische Betriebe nun vorfinden kann.
Autor: Kevin Voigt



